Aus der Chronik des Vereines |
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| Am 27. Juni 1989 fanden sich 24 entschlossene Krippenfreunde und Interessierte ein, um in der Stadt Wörgl einen neuen Krippenverein zu gründen. Diese Zusammenkunft dokumentierte eigentlich nur die feste Entschlossenheit, den schönen Krippengedanken in Form eines angemeldeten Vereines mit der Bezeichnung „WÖRGLER KRIPPELER", Mitglied im Verband der Krippenfreunde Österreichs, der Öffentlichkeit bekanntzugeben. | ||
| In Wörgl existierte bereits in der Vorkriegszeit - 1909 bis 1933 - ein Krippenverein mit ca. 230 Mitgliedern, zudem wohl ein berühmter Krippenkünstler der damaligen Zeit, Johann Seisl, Gründungsmitglied Nr. 1 des Vereines der österr. Krippenfreunde, gehörte und diesen auch gründete. Die Ausübung der Vereinstätigkeit wurde mit Beginn des zweiten Weltkrieges verboten. Nach den Kriegswirren, in einer Zeit wo Hunger und Not das Land beherrschte, stellte der Krippenverein seine Tätigkeit ein. Im Jahre 1989 flammte wiederum der Gedanke auf, einen Verein zu gründen, der den heutigen Ansprüchen und Vorstellungen einer Krippenbewegung gerecht zu werden versucht. | ||
| Hubert Ganster, der seine Krippen Lehrjahre im Nachbarverein Angath absolvierte, setzte diesbezüglich erste Zeichen. So wurde durch viele Gespräche und Vorarbeiten aus einer anfänglichen Idee eine Entschlossenheit, die letztlich eine Proponentensitzung zur Gründung der 49. Tiroler Ortsgruppe zur Folge hatte. | ||
| In Anwesenheit des Verbandsobmannes der Krippenfreunde Österreichs, Dr. Ferdinand Kätzler, des Wörgler Bürgermeisters Fritz Atzl und des Kulturreferenten Dr. Helmut Bock wurde unter Vorsitz des Landeskrippenobmannes Dir. Josef Hammer die Wahl des künftigen Vorstandes abgehalten. Der neue Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: | ||
| Obmann: Hubert Ganster Obmann Stv.: Gerhard Deutsch Kassier: Ulrich Woworsky Schriftführer: Ing. Othmar Obrist Krippenpfleger: Peter Schrettl Kassaprüfer: Siegfried Schmidt Ing. Hannes Fritsche | ||
| Der Zweck des Vereines ist die Neuschaffung, Erhaltung und Förderung von Weihnachts- und Fastenkrippen unter dem Gesichtspunkt ihrer religiösen, künstlerischen und heimatkundlichen Bedeutung sowie die Verbreitung des Krippengedankens und die Einführung der Krippendarstellung in Öffentlichkeit, Familie und im sakralen Bereich. | ||
| Die Wörgler Krippeler haben sich im Besonderen die Erhaltung alter Krippen sowie die Pflege überlieferten Brauchtums, soweit es mit der Krippe im Zusammenhang steht, zum Ziel gesetzt. | ||
| Die für den Verein wohl wichtigste verbindliche Zusage machte der Wörgler Bürgermeister Fritz Atzl mit der baldigen Bereitstellung einer Krippenwerkstätte in gemeindeeige nen Räumen. Ohne dieses beruhi gende Versprechen wäre für die Krippeler eine aktive Vereinstätigkeit nicht gut vorstellbar gewesen. | ||