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Schneekrippenbauwoche im vergangenen Sommer mit unseren Wiener Krippenfreunden |
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Bereits zum zweiten mal waren unsere Wiener Krippenfreunde bei uns in Wörgl zu Gast. Nach Besichtigung der Krippenwerkstätte, die den „Krippenbauern“ ab Montag für eine Woche unter der Kursleitung von Peter Schrettl, Gerhard Deutsch und Obmann Theo Frühwirth zur Verfügung stand, bezog man im Gasthof Blick ins Inntal, mit einem herrlichen Ausblick über Wörgl und der Unterinntaler Bergwelt, für eine Woche Quartier. |
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Für Sonntag war eine Bergtour auf das Wiedersbergerhorn in Alpbach geplant. Bereits am Morgen erwartete uns ein heißer Tag und so konnte man während der Gipfelwanderung auf beinah 2300m ein wenig Abkühlung verspüren. Für Krippenfreunde ist eine solche Bergtour immer was Besonderes. Wurzeln, Stauden , Hirschheiderich, Krähenbeeren, Besenheide und brauchbare Steinchen wurden für die kommende Arbeitswoche fleißig gesammelt. |
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1.Tag Montag Am Montag war Arbeitsbeginn. Das Wetter war angenehm kühl und war dem Krippenmotiv angepasst. 9 Krippenbauer waren sich einig über das Motiv einer Schnee bzw. Winterkrippe und so konnte losgelegt werden. Am ersten Arbeitstag wurden bereits die meisten Aufbauten, wie Häuser und Krippenhöhlen gebaut. Man war mit dem Baufortschritt für den ersten Tag sehr zufrieden.
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2.Tag Dienstag Um eine Krippe in 4 Tagen fertig zu bauen beherrscht der Trockenvorgang des Mörtels den engen Bauzeitplan. Also hatte jeder nur ein Ziel im Auge, seine Krippe bis zum Abend zum Trocknen stellen zu können.
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3.Tag Mittwoch Die Krippen waren beinahe trocken und so konnte in Ruhe am Schnee und am Gelände gebaut werden. Jeder wusste allerdings : Der Donnerstag war ein starker Tag! Da muss der Schnee gelegt werden und die Krippe gefasst, oder besser gesagt gemalt werden! Am Abend gingen wir ins Dorf zum Platzkonzert.
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4. Tag Donnerstag Heute ist „Farbtag“. Ein harter Tag. Das mit der Farbe ist ja so eine Sache, oder besser gesagt, nicht „Jedermanns Sache“. Da bekanntlich aber viele Wege nach Rom führen, wurde nicht mit der herkömmlichen Fassart der Pulverfarben, sondern mit Dispersionsfarben gefasst. Vielleicht für einige am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, am Ende aber überwiegen doch die vielen Vorteile der Neuen Dispersion oder Volltonfarben. Alle haben es aber geschafft und wir konnten am Ende des Tages mit Freude auf unsere fast fertigen Krippen schauen.
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5. Tag Freitag Heute ist der letzte Arbeitstag. Er stand ganz im Zeichen der Winterlandschaft und der Eiszapfen. Schön sind sie geworden, das durfte jeder für sich mit Stolz behaupten. Bezeichnend waren die Vielfalt, denn alle Krippen waren zwar gleich und doch „Anders“. Keine glich der Anderen. So konnte man auch die Eigenart jedes einzelnen Krippenbauer gut nachempfinden. Pünktlich um 14.30 wurden alle Krippen in die Unterkunft geliefert, wo in den Gasträumen eine „Sommerliche Krippenausstellung“ stattfand.
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Bei angenehmen Abendtemperaturen konnten auch einige Wörgler Krippenfreunde begrüßt werden. Nach vielen Dankesworten wurde die Ausstellung kritisch begutachtet und es wurde auch mit Anerkennung nicht gespart für die Krippenerbauer die mit viel Liebe und Einsatz die schönen Winterkrippen im Hochsommer geschaffen haben. Mögen Ihnen alle Ihre neuentstandenen Werke noch viel Freude bereiten. Schrettl Peter
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